InnHügelLand-Dult 
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Werner Meier

Musik-Kabarett gespickt mit Anekdoten aus dem InnHügelLand

Werner Meier – Gespart wird nur woanders

Als Werner Meier die Anfrage vom Reichertsheimer Bürgermeister Matthäus Huber erreichte, ob er sein neues Programm ´Oh mei, oh Meier` auf der InnHügelLand-Dult vorstellen möchte, war seine Zusage kurz, spontan und begeistert: „Den Weg erspare ich Euch nicht!“ Wer ihn und sein Programm kennt, weiß warum. Und alle Zuschauer, die am 23. September 2005 in Kloster Au dabei sind, können sich auf einen heiter-hintergründigen Abend freuen, bei dem es nicht nur ums Sparen geht. Der Kabarettist ist ein InnHügelLand-Kind und plaudert aus dem Nähkästchen.

Zurück zu den Wurzeln, heißt es für Werner Meier, wenn er in Kloster Au sein Programm ´Oh mei, Oh Meier` vorstellt. Der gebürtige Reichertsheimer kann einige Schmankerl aus seiner Kindheit zum Besten geben. „In Kloster Au` habe ich hinter der Kloster Kirche mein erstes Mädchen geküsst. Mei war des romantisch!“ Dabei lachen die Augen des Kabarettisten, der in der Vergangenheit schwelgt. „Einmal ist meine Mutter mit mir zu Fuß nach Gars ins Kino gegangen. Das war noch zu den Zeiten, als der Generator für den Filmbetrieb vom Wasserkraftwerk gespeist wurde. Als er bei Ben Hur schlapp machte, schallte der Ruf ´ Gregor, obi zum Inn –ausramma!` durch den Saal. Ich werde nie den langen Rückweg durch die Winternacht vergessen.“ Heute geht zum Glück alles mit dem Auto, so dass wir sicher sein können, dass Werner Meier am 23. September zum Auftakt der InnHügelLand-Dult kommt. Das Motto der Veranstaltung ´Sinneswandel` entspricht dem sympathischen Naturell des Künstlers, weshalb er sich freut, einen Beitrag zu leisten. „Ein Kabarettist muss nicht immer nur unter die Gürtellinie schlagen, sondern soll humorig, schlagfertig, rhetorisch gut und hintergründig sein. Man ist mitverantwortlich dafür, bestimmte Dinge aufs Korn zu nehmen und einen Sinneswandel in der Gesellschaft anzustoßen, ohne mit der Keule um sich zu schlagen.“

Als junger Rebell hat er nach Abschuss der Garser Internatszeit die Heimat in Richtung München verlassen. Mit seiner 25-jährigen Kabarettlaufbahn gehört er zu den Wegbereitern des bayerischen Musik-Kabaretts für das breite Publikum. Er tourt durch ganz Bayern, arbeitete mit Dieter Hildebrandt und gestaltete den Programmteil ´Ja wo samma denn?´, der vom Bayerischen Rundfunk in der Sendung ´Songs an einem Sommerabend` ausgestrahlt worden ist. Seine Auftritte in der Lach- und Schießgesellschaft in München sind legendär – ebenso wird es der Auftritt in Kloster Au, wo er seine neue CD zum ersten Mal präsentieren wird.

Soviel sei jetzt schon verraten – in seinem Programm serviert er herrlich-verquere Geschichten in typisch meierischen Monologen, Liedern und Gedichten. Warum String-Tangas zum deutsch-österreichischen Konflikt führen können oder der Wirtschafts-Aufschwung ausbleibt, zwischendurch ein paar witzig bajuwarische Gstanzl begleitet von seiner melodiösen, temperamentvollen und zuweilen anschmiegsamen Partnerin, der Gitarre und als besonderes Schmankerl für die InnHügelLand-Dult regionale, satirische Leckerbissen aus Politik und Zeitgeschehen. Man darf gespannt sein.

The Mystical Horse Theatre ´Im Schatten des Falken`

Ein gerittenes Theaterstück mit Falkner und Feuerspucker

Zurück in längst vergangenen Tagen, als ein Schatten des Bösen über dem Land lag, der das Lachen der Kinder in Tränen wandelte und Freunde zu Feinden machte, erklang der Ruf des Falken. Mit dem Ruf forderte er die sechs edelsten Ritter des Landes auf, sich dem Bösen zu stellen, um das Land zu retten. Nur durch die Kraft der Gemeinsamkeit, kann der Kampf des Guten gegen das Böse gewonnen werden.


Hoagarten Z´sammkemma

Der Abschlussabend der Innhügelland-Dult steht unter dem Motto
´Z´sammkemma`.

Besser könnte man das Anliegen, das ihr zugrunde liegt, in der bayerischen Mundart wohl nicht ausdrücken. Zusammen kommen Gesangs- und Musikgruppen aus der Nachbarschaft von Au a. Inn, sprich´ aus den sechs Veranstaltergemeinden und wollen mit ihren lustigen oder leisen Liedern, mit den tänzerischen oder anrührenden Melodien auch die Zuhörer zusammenbringen. Musik verbindet, besonders, wenn man sie miteinander macht. Deshalb gehört auch das gemeinsame Singen zum Hoagarten. Sepp Reindl aus Reichertsheim führt humorvoll durch das Programm. Ab 19.00 Uhr spielt die Ramsauer Tanzbodenmusi auf, um 20.00 Uhr beginnt das heimatliche Singen und Musizieren im Festzelt, das mit einem gemeinsamen Lied am Ende des Abends abgeschlossen wird.


´Das Herz eines Adlers`

Als Adler im Hühnerhof aufwachsen, wie ein Huhn scharren und fressen, Tag für Tag, und gar nicht wissen, dass die weiten Flügel eigentlich zum Fliegen da sind... So geht es dem jungen Vogel im Märchen "Das Herz eines Adlers", das der Kinderchor Aschau a. Inn in Sprechtexten und Liedern gestaltet. Chorleiterin und Komponistin Kathi Stimmer-Salzeder aus Aschau a. Inn hat die Geschichte von James Aggrey im Jahr 2004 vertont, eingespielt und auch in Noten herausgegeben. Seitdem singen viele Kinder in Bayern und weit darüber hinaus begeistern die eingängigen Lieder und der Adler fliegt und fliegt und fliegt... am Sonntag, den 25. September 2005 auch von Au a. Inn aus.


Sakristei

Josef Schuster, der Mesner von Kloster Au, bekleidet sein Amt bereits seit 60 Jahren. In dieser langen Zeit schmückte er liebevoll die Altäre, läutete früher sogar mit der Hand und versieht den Sakristeidienst. Besonders zu Herzen ging ihm der "schwarze Tag" des Kirchenbrandes 1969. Ein wesentliches Anliegen war es ihm, dass die barocke Glocke als wichtiges historisches Erinnerungsstück aus dem Wasserburger Heimatmuseum wieder zurück in die Kirche kam.

Wer den Mesner von Au als Kirchenführer kennt, fühlt sich unwillkürlich zurückversetzt in die Zeit vor 200 Jahren. Die Ereignisse der Säkularisation vermittelt er so hautnah, als ob er gerade mit dem letzten Augustinerchorherren von Au gesprochen hätte.

Beim Betreten der Kirche fällt dem Besucher gleich das anheimelnde, höfische Ambiente des Raumes auf. Das eher niedrige Tonnengewölbe des Mittelschiffes, die 14 Seitennischen mit ebenso vielen Emporennischen, ergeben einen festlichen Raum. Beherrscht wird die Kirche vom Presbyterium, einer vornehm wirkenden Rotunde mit Kuppel, gekrönt mit einer Laterne, die einen großen Lichteinfall ermöglicht.

Die Sakristei ist ein großer Raum mit drei Fenstern, die nach Osten ausgerichtet sind. Sie ist mit eingebauten Schränken aus Nussbaumholz, die bereits 1691 von Landshuter Schreinern und Schnitzern geschaffen wurden. Die Decke, ein Gewölbe, ist mit viel Stuck versehen und zwei Fresken die den Tempelraub des Helidor darstellen.


Mathis-Orgel Stiftskirche Maria Himmelfahrt Au am Inn

Seit Oktober 2004 besitzt die Stiftskirche von Au am Inn ein weiteres Schmuckstück:

Der renommierte Schweizer Orgelbauer Hermann Mathis hat für das ehemalige Augustinerchorherrenstift ein klangschönes Instrument im historischen Gewand geschaffen. Die Orgel geht auf den Salzburger Hoforgelbaumeister Johann Christoph Egedacher (1664 – 1747) zurück.

Der filigrane Prospekt wurde wahrscheinlich von Landshuter Meisterschnitzern gefertigt.

Das Instrument gleicht sich dem Raum harmonisch an, bindet sich an diesen und übernimmt dadurch lebendige Bewegung und die Illusion von Raum selbst.

Mit ihren 21 Registern kann die Königin der Instrumente sowohl eine helle, festliche, barocke Atmosphäre zaubern, als auch mit leisen Klängen die Seele der Zuhörer anrühren.

Die Mathis Orgel von Au am Inn eignet sich hervorragend für die Feier der Liturgie in Gottesdiensten und Stundengebet. Auch Orgelkonzerte erfreuen sich großer Beliebtheit. Die überragende Akustik macht den Kirchenraum von Au am Inn zu einem Sinnhaften Erlebnis.

Bereits 2002 wurde von der Schweizer Firma ein Instrument für die Sixtinische Kapelle des Vatikans in Rom gebaut.

www.mathisorgel-klosterau.de


Rudy Sunday

Rudy Sunday ist eine sechsköpfige Formation, die sich der Rockmusik verschrieben hat und mit „klassischer“ Besetzung (Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren und Gesang) die Bühnen der Region unsicher macht.

Die Ursprünge der Band gehen auf die späten 90er Jahre zurück, die unter den Sternen der Grunge-Musik standen. Die damals noch vier jungen Männer, die sich in St.Leonhard und auf diversen Gaberseer Festen kennen lernten, ließen erstmals beim ersten Haager Open-Air am Schloßturm von sich hören.

1999 wurde die erste CD „Öhrli Recordings“ aufgenommen, auf der fünf Eigenkompositionen zu hören sind.

Nach diversen Auftritten, u.a. Bikertreffen in Triftern und Blümöd oder im legendären GO trennte sich der damalige Schlagzeuger von der Band.

Mit der jetzigen Besetzung verlegte sich die Band verstärkt darauf, Rockklassiker und aktuelle Rocksongs zu covern. So werden zum Beispiel Songs von Armanda Marshal, Anastacia, Led Zeppelin oder Bon Jovi nicht nur gespielt, sondern regelrecht zelebriert. Aber auch eigene Songs und gefühlvolle Töne kommen nicht zu kurz. Ein stetig wachsendes Publikum, wie zuletzt im Rock Zelt in Sankt Wolfgang, weiß den Sound der Band, der sich von vielen Coverbands abhebt, mittlerweile zu schätzen.

Rudy Sunday sind:

Sepp Hofmann,
Martin Gürtel,
Koni Huber,
Otto Kirmaier,
Wolli Eisenmann,
Vroni Zunhammer,

Schlagzeug
Bass
Gitarren
Gitarren, Gesang
Gesang
Gesang

(seit 2001)
(seit 1997)
(seit 2001)
(seit 1997)
(seit 1997)
(seit 2004)


Namensgeber und quasi siebtes Mitglied der Band ist RUDY, ein Plüschhase, den die Band eines Sonntags (SUNDAY) auf dem Volksfest in Kloster Au aufgabelte und lieben lernte. Er ist bei jedem Auftritt auf der Bühne, und trotz seiner langen „Öhren“ wird es ihm nie zu laut.